Otoskope Print

Gutes Sehen für besseres Hören

Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Diagnose und Behandlung von Krankheiten im Hals-Nasen-Ohren-Bereich einfacher. So erlaubte die Entwicklung von Hohlspiegeln, die in der Mitte mit einem Loch versehen waren, die Beleuchtung und Betrachtung des Trommelfells. Dann folgten erste Otoskope zur Untersuchung des Ãußeren Gehörganges einschließlich Trommelfell. Kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Ohrenheilkunde mit den benachbarten Disziplinen zur Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zusammengeführt. Dies geschah einerseits wegen den gemeinsamen Untersuchungstechniken, andererseits aus der Erkenntnis der engen anatomischen und funktionellen Zusammenhänge mit dem oberen Respirationstrakt.

Mittels der Otoskopie können Erkrankungen wie die Otitis externa, Fremdkörper und Parasitenbefall des Äußeren Gehörganges sowie Rupturen oder andere Veränderungen des Trommelfells diagnostiziert werden. Otoskope gehören deswegen nicht nur in jede HNO-Praxis, sondern auch zur Kinderarzt-, Hausarzt- und Notarztausrüstung. Aber auch für den Hörgeräteakustiker ist die Otoskopie eine wichtige Voraussetzung, um die Strukturen des Äußeren Ohres zu beurteilen und entsprechende Otoplastiken für Hörhilfen fertigen zu können. Heutige Otoskope bestehen aus einem Handgriff, der einer Batterie oder einem Akkumulator Platz gibt, einem Kopf in Standardbeleuchtung, F.O. oder LED, der Lichtquelle und einem Ohrtrichter.

KaWe verfügt über ein bemerkenswert vielfältiges Lieferprogramm an Otoskopen (Human/Vet) und bietet eine große Auswahl an Zubehör. Die Lupenoptik mit 3- oder 2,5-facher Vergrößerung sorgt für ein optimal scharfes Bild. Die Fiber Optik-Modelle sind mit Xenon-Lampen bestückt, welche ein besonders helles, weißes Licht erzeugen. KaWe liefert hohe Qualität zum attraktiven Preis.

LED-Leuchtmittel setzen Siegeszug rasant fort

Durch die Entwicklung der LED-Leuchtmittel haben sich in der Gerätetechnik viele neue Möglichkeiten eröffnet. Experten sprechen sogar von einem allgemeinen Paradigmenwechsel von konventionellen Leuchtmitteln hin zu Beleuchtungen mittels LED, denn die LED-Technik hat sich in den letzten Jahren beeindruckend entwickelt. Vor allem der Lichtstrom, bezogen auf die Leistungsaufnahme der LED, konnte gesteigert werden. Die Vorteile der LED-Technik im Vergleich zu konventioneller Beleuchtung liegen in der längeren Lebensdauer und einem geringeren Energieverbrauch von Leuchtdioden. Auch die Erhöhung der Robustheit (Stoß- und Vibrationsfestigkeit) spielt eine Rolle.

Mit LED-Leuchtmitteln steht die maximale Beleuchtungsstärke sofort zur Verfügung. Flackerfreies Licht verhindert Stroboskopeffekte. Außerdem kommt es unter LED-Licht zu keinerlei Wärmeentwicklung in Richtung Anwendungsfeld. Damit werden Medizingeräte noch sicherer. Die LED-Technik in KaWe EUROLIGHT®, KaWe COMBILIGHT® und KaWe PICCOLIGHT® F.O. Otoskopen mit 2,5V von KaWe sorgt für exzellente Lichteffizienz und eine sehr hohe Lichttransmission und ermöglicht eine funktionale Ausleuchtung zu günstigen Kosten.