SwiSto3 Iontophorese-Gerät Print

Iontophoresegerät SwiSto3 - Gleich- und Pulsstrom

Merkmale:
Deutsches Qualitätsprodukt mit über 20 Jahre Erfahrung bei der Iontophorese / Schaumstoffauflagen sind biokompatibel / ohne Sprachsoftware, international verwendbar / Grafik-LCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung / modernes Design, leichtes Gewicht / einfache Bedienung und Menüführung / wahlweise Gleich- oder Pulsstrom / Hohe Sicherheit durch automatische Stromregulierung / kein Stromschlagempfinden bei Herausnahme der Hände und Füße / Behandlung der Hände ohne Fußschalter möglich / Folientastatur, vollautomatischer Betriebsablauf / Timerfunktion / Abschaltautomatik, Schlafmodus / Li-Ion Ladebatterie mit Ladefunktion, Ladestecker / Ladezyklus bis zu 10 Behandlungen á 20 Minuten / Injektionsfreie Methode / leicht desinfizierbar / optional Ladestecker in GB-Version / Erfüllung aller Vorschriften und Normen nach MPG / ISO zertifiziert / medikamentenfreie Therapie / 4 Jahre Gewährleistung mit Ausnahme der Li-Ion Ladebatterie

SwiSto3 Gleich- und Pulsstromtherapie mit nur einem Gerät für die Hand-, Fuß- und Achselschweißbehandlung. Die 3. Generation von KaWe, neueste Technologie und Erfahrung in der Herstellung seit mehr als 20 Jahren.

Erhöhte Schweißneigung an Füßen, Händen und Achselhöhlen ist für viele Betroffene oft sehr unangenehm. Die Iontophorese hat sich in diesem Fall als wirkungsvolle, langfristig kostengünstige, sichere und leicht anwendbare Therapieform bewährt. Im Vergleich zu Injektionen oder der operativen Therapie ist die Iontophorese-Therapie schmerzfrei, Мedikamente können Nebenwirkungen verursachen.

Das neue SwiSto3 in modernem Design ist äußerst benutzerfreundlich und bietet Ihnen für die Behandlung der Hyperhidrosis zwei Möglichkeiten:
– Therapie mit Gleichstrom oder
– Therapie mit Pulsstrom

Das neue SwiSto3 ist ohne Sprachsoftware. Der Benutzer wird einfach durch das Menü geführt und muss die gewünschte Einstellung nur noch mit der SET-Taste bestätigen. Das Grafik-LCD–Modul ist beleuchtet und bietet eine übersichtliche und deutliche Ansicht aller Einstellungen. Der Anwender kann während der Behandlung die Stromstärke selbst verändern, so dass eine zweite Person sowie ein Fußschalter nicht notwendig sind. Die automatische Stromregulierung hat den Vorteil, dass der Nutzer dieses Gerätes kein Stromschlagempfinden (Weidezauneffekt) bei Herausnahme der Hände und Füße während der Behandlung verspürt. Das SwiSto3 ist mit einer Abschaltautomatik ausgestattet. Bei Nichtausschalten des Gerätes nach der erfolgten Behandlung schaltet sich dieses selbstständig nach 2 Minuten ab.

Verordnung  von Heimtherapiegeräten
Die Iontophorese-Therapie muss immer durch den behandelnden Arzt eingeleitet werden. Nach Einsetzen des Therapieerfolges ist die sich anschließende Erhaltungstherapie als Heimtherapie zu empfehlen, die unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle ( z.B. vierteljährlich ) stattfindet. Es ist dazu ein vom behandelnden Arzt begründeter Antrag auf Kostenübernahme an die jeweilige Krankenkasse zu richten. Diese Kostenübernahme wird situationsbedingt sehr oft genehmigt. Bei auftretenden Fragen und Problemen unterstützen wir Sie gerne.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt bei: Herzrhythmusstörungen, Schwangerschaft, Herzschrittmachern oder Metallimplantaten, metallhaltigen Intrauterin-Pessaren (Spirale), größeren Hautdefekten, die nicht mit Vaseline abgedeckt werden können, Unempfindlichkeit gegenüber Schmerzreizen. 

Hilfsmittel-Verzeichnis-Nr.: 09.30.01.0  Konstantstrom = GS / 09.30.01.1  gepulster Strom = PS / 09.99.02.2  Achselelektroden + Schwammtaschen

Anwendung
Die Iontophorese-Behandlung der Hyperhidrosis manum et ­pedum ist eine physikalische Anwendung. Sie wurde ­erstmals 1952 von Boumann und Grunewald-Lentzer beschrieben. Gleichstrom oder gepulster Gleichstrom bewirkt einen Ionen­transport durch die Haut.

Die Kunststoffwannen werden ca. 3-4 cm hoch mit lauwarmem Leitungswasser gefüllt, so dass die Hand- oder Fußflächen vom Wasser bedeckt sind. Vor dem Füllen der Wannen müssen die Elektroden mit den Schaumstoffauflagen abgedeckt werden, um den unmittelbaren Hautkontakt zu vermeiden. Die Schwammtaschen zur Achselbehandlung müssen vor Benutzung kräftig mit Wasser getränkt werden. Die Behandlung sollte mindestens dreimal pro
Woche bei einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von 15 bis 20 Minuten bis zum gewünschten Heilungserfolg durchgeführt werden. Dieser tritt in der Regel nach etwa 10 -15 Behandlungen ein. Danach sollte die Therapie zur
Erhaltung des Behandlungserfolges regelmäßig, mindestens einmal pro
Woche, weitergeführt werden. Der Strom, der durch die Elektrodenplatten fließt, kann je nach Anwendungsbereich (Hände, Füße, Achseln) bis maximal 25 mA hochgeregelt werden. Wir empfehlen, bei starker Verhornung der Haut die Polarität zu wechseln, da der Anode empirisch eine stärkere Wirksamkeit nachgesagt wird. 

Zusätzliche Heilungs-Effekte
Wissenschaftliche Tests haben außerdem gezeigt, dass dieses Verfahren auch bei gramnegativem Fußinfekt, ­dyshidrotischen Ekzemen, Pustulosis palmaris et plantaris, ­Akrozyanose und Arthrosis zu den gewünschten hervorragenden Therapie-­Effekten führen kann.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt bei:
–    Herzrhythmusstörungen
–    Schwangerschaft
–    Herzschrittmachern oder Metallimplantaten
–    metallhaltigen Intrauterin-Pessaren (Spirale)
–    größeren Hautdefekten, die nicht mit Vaseline abgedeckt werden können
–    Unempfindlichkeit gegenüber Schmerzreizen

Reinigung und Desinfektion
Die Kunststoffwannen und die Elektroden müssen nach jeder Benutzung mit Desinfektionsmittel gründlich gereinigt werden. Die Schaumstoffauflagen und die Schwammtaschen sollten aus Gründen der Hygiene immer für einen Patienten verwendet werden. Die zusätzliche Verwendung von Cremes und Ölen bei der Therapie sollte nach Möglichkeit vermieden werden.